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Brücke wird verlängert
Bahn und Bezirksamt schließen Kompromiss / Der Bund zahlt
Die Verlängerung der Brücke über die S-Bahn am Eastgate wird gebaut. Das Bezirksamt und die Deutsche Bahn AG sind sich über die Bedingungen einer Übernahme einig geworden.
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„Die Planungsunterlagen befinden sich in der Endabstimmung“, teilt Bahn-Pressesprecher Gisbert Gahlert auf Anfrage der Berliner Woche mit. Mitte Juni sollen sie nach seinen Worten dem Bezirksamt zugehen. Wird der Planungsentwurf ohne große Einwände umgesetzt, sollte die Brückenverlängerung Ende 2012 fertig sein. Vorgesehen ist eine Verlängerung der S-Bahn-Brücke am Eastgate um 27 Meter über die Bahngleise hinaus. Fußgänger können dann bequem zum Georg Knorr Gewerbepark und auch zum Parkfriedhof am Wiesenburger Weg gelangen. Damit wäre noch vor den Berliner Wahlen ein sperriges Projekt in trockenen Tüchern.
In den zurückliegenden Jahren drohte das Vorhaben mehrmals zu scheitern. Zuletzt dauerte es fast ein Jahr, bis geklärt war, wer Eigentümer der verlängerten Bücke wird. Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff (CDU) drängte darauf, dass die Bahn die Brücke nach Fertigstellung in ihr Eigentum übernimmt. Der Bezirk kann aus rein rechtlichen Gründen selbst nicht als Eigentümer fungieren. Die Bahn sperrte sich zunächst dagegen. Die vom Bezirksamt angebotene Vorauszahlung der Wartungskosten über einen Zeitraum von 20 Jahren erschien der Bahn als zu kurz. Nach ihren Vorstellungen sollte das Bezirksamt die Wartungskosten für 80 Jahre vorschießen. Schließlich schlossen Bahn und Bezirksamt einen Kompromiss. Statt Aufzügen ist als Zugang und Zufahrt für Behinderte eine Rampe vorgesehen. Dadurch sinken nicht nur die Baukosten auf rund 2,2 Millionen Euro sondern auch die Wartungskosten sind niedriger.
Für die Bahn spielt daher der Zeitraum inzwischen keine Rolle mehr. Der Bund finanziert zum größten Teil die Brückenverlängerung. 250 000 Euro gibt der Senat dem Bezirk als Eigenmittel hinzu.
Ob die Brücke Ende 2012 fertig ist, ist laut Gräff auch nach Abschluss des Vertrages nicht sicher. Gräff: „Der Senat muss noch die Bauplanungsunterlagen prüfen. Wie lange das dauert, darauf haben wir keinen Einfluss.“
hari
Auszug aus Artikel der "Berliner Woche" vom 1. Juni 2011
Website der Berliner Woche: hier klicken
Foto: H.Ziemann
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