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Die Krone der Großsiedlung


Der Kunsthistoriker Martin Schönfeld führt über die Marzahner Promenade

Während eines architektur- und kunsthistorischen Spaziergangs am 13. April, 18 Uhr, gibt Kunsthistoriker Martin Schönfeld einen Überblick über die Entwicklung der Marzahner Promenade.

Blick auf die Marzahner Promenade. ( Inzwischen wird hier gebaut) Foto: Staacke


Die Geschäftsstraße mit viel Grün entstand in den 80er-Jahren als gesellschaftliches Zentrum der Großsiedlung Marzahn.
Architekt Wolf-Rüdiger Eisentraut knüpfte an städtebauliche Konzepte der frühen Moderne an und verband sie mit den Möglichkeiten der industriellen Typenbauweise.
„Das überstieg die reine ,Versorgung‘. Das Geländeprofil ließ den Gang über die Promenade auch zu einem gärtnerischen Erlebnis werden“, sagt Martin Schönfeld. Als kultureller Höhepunkt wurde am nordöstlichen Ende das Freizeitforum errichtet. So wurde die Promenade zur „Stadtkrone“ einer Großsiedlung, die in der Architekturgeschichte der DDR einen besonderen Platz einnimmt.
Aus städtebaulicher und architektonischer Hinsicht habe Eisentraut den Beweis geliefert, so Schönfeld, dass auch unter extrem reglementierten Bauverhältnissen Kreativität und Ästhetik möglich sind und dazu beitragen, einen Stadtraum in besonderer Weise zu prägen und zu gestalten.
Beim kunsthistorischen Spaziergang will Martin Schönfeld mit den Teilnehmern auch auf Spurensuche gehen und die Veränderungen auf der Promenade aufzeigen.
Sta.

Treffpunkt: Galerie M, Marzahner Promenade 13.


Auszug aus Artikel der "Berliner Woche" vom 06. April 2011
Website der Berliner Woche: hier klicken


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