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Die Promenade wird noch schöner
Arbeiten gehen weiter / Auch Busbahnhof erhält ein neues Gesicht
An der Marzahner Promenade geht der Umbau doch weiter. Weil das Tiefbauamt und die Berliner Wasserbetriebe im Streit lagen, drohte eine Verzögerung von einem halben Jahr.
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| Der Busbahnhof am S-Bahnhof Marzahn. Foto: Heiko Ziemann |
Uneinig waren sich Bezirksamt und Wasserbetriebe darüber, wem die Leitungen in der Erde der Marzahner Promenade gehören. Nach einigem Hin und Her einigten sich die Partner darauf, die Kosten zu teilen. Wäre keine Einigung erzielt worden, so hätte sich das Vorhaben um Monate verzögert. So aber werde der erste Bauabschnitt fast planmäßig bis zum Sommer fertig gestellt, erklärt Gaby Morr von der Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH (BSM).
Indes wird am Victor-Klemperer-Platz emsig gebaut. Der momentan noch wenig attraktive Platz soll künftig Besucher zum Verweilen einladen. Unter anderem sind Feste und regelmäßige Veranstaltungen hier geplant. Aus diesem Grund entfernen Arbeiter derzeit den maroden Bodenbelag und bauen Treppen und Rampe neu. Im nächsten Schritt werden das Freizeitforum und der Jugendclub mit behindertengerechten Eingängen ausgestattet. Der Bau einer Terrasse vor der seit Jahren geschlossenen Gaststätte ist bereits in Arbeit.
Bis ins Jahr 2015 zieht sich der Umbau der 1,2 Kilometer langen Promenade hin. Der Bund und der Berliner Senat investieren acht Millionen Euro in mehr Grün und neue Aufenthaltsbereiche, Wege und Rampen.
Unerwartet, weil nicht geplant, kann auch der Busbahnhof umgebaut werden. Aufgrund der nicht im vollen Umfang erbrachten Leistungen der S-Bahn hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Gelder in Millionenhöhe einbehalten und der BVG zur Verfügung gestellt. Sie verschönert nun den bei den Anwohnern unbeliebten und die Kunden abschreckenden Betonplatz. 1,5 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Ein Drittel der Summe stammt aus dem Förderprogramm. „Der Busbahnhof wird völlig umorganisiert, kundenfreundlich und barrierefrei werden – also rundum gefälliger“, sagt Gaby Morr. Dazu gehört, dass er nicht nur übersichtlicher gestaltet und näher an die Tram rückt, sondern im Eingangsbereich einen Vorplatz, Mittelinsel und Bäume erhält.
Sta.
Auszug aus Artikel der "Berliner Woche" vom 09. März 2011
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